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Unser Verein wurde im Jahre 1919 von nachstehenden Burschen gegründet: Karl Gerhardt, Wilhelm Jung, Wilhelm Hofmann, Wilhelm Best, Ludwig Schmitt, Wilhelm Rauber, Karl Schmidt, Otto Burzel, Heinrich Mühlich, Ludwig Gissel, Wilhelm Schmitt, Karl Bernhardt, August Schmidt, Otto Will, Karl Best, Wilhelm Gesell und Heinrich Failing. Als ersten Vorsitzenden wählten sie aus ihrer Mitte Karl Bernhardt und als Vereinlokal das Gasthaus Weimer (heute: Gasthaus "Zur Linde").  Interessant dürfte es sein, wie man auf den Namen "Edelweiß" gekommen ist, zumal wir in Hessen und nicht im Alpenland leben. Die Burschen machten einen Spaziergang im Dorlarer Weg. Ihre Unterhaltung drehte sich darum, für den Verein auch einen Namen zu finden. Nun damals wucherten um diese Zeit noch große Schwarzdornhecken an der ersten Wegbiegung, die gerade in Blüte standen, und diese Blüten gaben die Anregung. Man hat ganz einfach komponiert, eben das "Weiß" veredelt. Auf diese Art und Weise ist eben unser Verein zu diesem Namen gekommen. Doch durch die Verheiratung vieler Mitglieder und die allgemeine Not der ersten Nachkriegsjahre waren der ersten Gründung nur 4-5 Jahre Lebensfähigkeit beschert. Im Jahre 1925 riefen 6 Burschen den Verein erneut ins Leben und übernahmen die Statuten der ersten Gründung von 1919. Es waren dies: Karl Schmitt, Gustav Schmidt, Karl Failing, Otto Kraft, Wilhelm Ferber und Wilhelm Schmitt. Aus ihrer Mitte wurde Karl Failing als erster Vorsitzender gewählt. Als Vereinslokal wählten sie das Gasthaus Karl Schmidt (heute Karl Failing), wo sich zu dieser Zeit auch der Burschenverein Wanderlust etabliert hatte. Bis zum Jahre 1928 verlebte man hier 3 schöne und gesellige Jahre und die Mitgliederzahl erhöhte sich von 6 auf 24 Mitglieder. Im Herbst des gleichen Jahres wurde die Gastwirtschaft Stamm (heute : Pizzeria Franco) zum neuen Vereinslokal. Nach wiederum 3 Jahren zog man endgültig in die Gastwirtschaft Weimer (heute: Gasthaus Zur Linde) um. Dort war schon die Burschenschaft " Einigkeit" vertreten, mit der man viele Jahre gemeinsam die Kirmes veranstaltete. Doch das schöne und gesellige Vereinsleben wurde jäh unterbrochen durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Nach Kriegsende bestand in der Gastwirtschaft Weimer von den beiden Burschenschaften "Einigkeit" und "Edelweiß" nur noch letztere, für die es schwer war, wieder ein geordnetes Vereinsleben zu schaffen, denn viele der lieben alten Freunde waren nicht mehr. Doch das Erbe wurde erhalten und in getreuer Tradition fortgesetzt. Der I. Vorsitzender der Nachkriegsjahre war Helmut Jung. In den Jahren nach dem Kriege nahm das Burschenschaftsleben einen regen Aufschwung und die Mitgliederzahlstieg beträchtlich. Aus Anlass des 25-jährigen Vereinsjubiläum am 04.Juni 1950, wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Zu den traditionellen Veranstaltungen nach dem Krieg gehörte neben der bis heute alljährlich am ersten Wochenende im August stattfindenden Kirmes auch der Preismaskenball, das Aufführen von Theaterstücken für wohltätige Zwecke, sowie zahlreiche Mehrtagesfahrten. Seit dem Jahre 1971 wird die Kirmes in gemeinsamer Regie mit dem Burschenverein "Frohsinn" im Zelt durchgeführt, welches bei der Bevölkerung großen Anklang findet. In den letzten Jahren hat die Veranstaltung durch Beteiligung der Mädchenschaft "Sonnenschein" auch eine weibliche Note bekommen. Trotz zahlreicher anderweitigen Freizeitangeboten in unserer schnelllebigen Zeit kann der BCE (Burschenschaft Club Edelweiß) immer noch regen Zuspruch verzeichnen. Dies mag unter anderem daran liegen, daß die Vereinsaktivitäten des BCE auch für unseren Nachwuchs stets anspruchsvoll und attraktiv geblieben sind (Kirmes, Aktivitäten der Ortsvereine, Aktion "Saubere Landschaft" Wanderungen, Skat- und Kegelturniere, Sportveranstaltungen, BCE-Games, Mehrtagesfahrten etc.). Es spiegelt aber auch wieder, das junge Menschen sich sehr wohl noch Gedanken um das Gemeinwohl machen, auch bereit sind, sich dafür persönlich hierfür zu engagieren. 
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